Art. 4 · VO (EU) 2024/1689 · Pflicht seit 02.02.2025
KI‑Kompetenz schulen.
Nachweis in der Hand.
Der EU AI Act verpflichtet Unternehmen, Mitarbeitende im Umgang mit KI zu schulen — bezogen auf die Tools, die tatsächlich im Einsatz sind. Ich übernehme das: live, technisch fundiert und mit einer Dokumentation, die im Audit standhält.
Für Teams von 5–15 Personen · Deutsch oder Englisch · remote oder inhouse
Schulungspflicht nach Art. 4 in Kraft. Betroffen ist jedes Unternehmen, in dem KI‑Systeme genutzt werden — auch „nur" ChatGPT oder Copilot.
Die weiteren Pflichten des AI Acts greifen vollständig. Wer bis dahin keine dokumentierte Schulungshistorie hat, steht im Prüfungs‑ oder Haftungsfall ohne Nachweis da — nachholen ist möglich, rückdatieren nicht.
Empfohlene Auffrischung — und erneut bei jedem Wechsel der eingesetzten KI‑Tools. Der Nachweis ist kein Einmal‑Projekt, sondern ein Register.
Worum es geht
Keine Panik‑Compliance. Ein sauberer Nachweis.
Ein Verstoß gegen Art. 4 ist derzeit nicht unmittelbar bußgeldbewehrt — wer Ihnen mit Strafzahlungen droht, verkauft Angst. Das echte Risiko ist zivilrechtlich: Richtet KI‑Einsatz im Betrieb Schaden an und der Kompetenznachweis fehlt, steht Ihr Unternehmen deutlich schlechter da. Genau dafür gibt es diese Schulung.
45‑Minuten‑Klickkurse erfüllen die Pflicht auf dem Papier — bei technischen Teams vermitteln sie erkennbar nichts. Ich schule live, auf Augenhöhe mit Entwicklerinnen und Fachabteilungen, anhand der Tools, die bei Ihnen wirklich laufen. Das ist der Einsatzkontext‑Bezug, den Art. 4 ausdrücklich verlangt.
Selbstcheck
Betrifft die Schulungspflicht Ihr Unternehmen?
Fünf Fragen, keine E‑Mail‑Adresse, kein Newsletter. Die Auswertung läuft in Ihrem Browser — es wird nichts übertragen und nichts gespeichert.
Ergebnis
Erstgespräch buchenFormate & Preise
Zwei Formate. Ein Ergebnis: der Nachweis.
| Kompakt halbtags · remote | Intensiv empfohlen für Dev‑Teams ganztags · inhouse | |
|---|---|---|
| Dauer | 4 Stunden Live-Webinar mit Übungen | 8 Unterrichtseinheiten, ganztags |
| Ort | Remote | Bei Ihnen im Haus |
| Gruppengröße | bis 15 Personen | bis 12 Personen |
| Preis | 1.200 € zzgl. USt. | 2.500 € zzgl. USt. |
| Reisekosten | — | Berlin und 50 km ohne Aufschlag, sonst 250 € zzgl. USt. |
| Kompetenzbereiche | Alle fünf nach Art. 4 | Alle fünf, plus Vertiefung |
| Dev-Vertiefung | — | Code-Assistenten, Prompt Injection, Lizenzfragen bei generiertem Code |
| KI-Kurzrichtlinie | — | Gemeinsamer Entwurf im Workshop |
| Nachweis | Wissenscheck, Zertifikate, Teilnehmerliste fürs Schulungsregister | Wissenscheck, Zertifikate, komplette Audit-Dokumentation |
| Termin anfragen | Termin anfragen |
Mehrere Gruppen oder ein unternehmensweites Schulungskonzept? Sprechen wir drüber.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zum Schulungsregister.
- 01
Vorab-Fragebogen
Eine Woche vor dem Termin erfassen wir Ihre Tool-Landschaft — offiziell genutzte und „inoffizielle" KI-Werkzeuge. Art. 4 verlangt den Bezug auf Ihren konkreten Einsatzkontext.
- 02
Schulung
Live und interaktiv, remote oder bei Ihnen im Haus. Beispiele und Übungen kommen aus Ihrem Arbeitsalltag, nicht aus der Konserve.
- 03
Wissenscheck
Ein kurzer dokumentierter Test am Ende. Er macht aus einer Anwesenheitsbestätigung einen belastbaren Kompetenznachweis.
- 04
Dokumentation
Sie erhalten personalisierte Zertifikate, die Agenda mit Kompetenzbereichs-Zuordnung, eine Teilnehmerliste fürs Schulungsregister und den Entwurf einer KI-Kurzrichtlinie.
Was Sie hinterher in der Hand haben
Sehen Sie die Unterlagen vorher an.
Musterzertifikat, Beispiel‑Agenda mit Zuordnung zu den fünf Kompetenzbereichen und das Muster der Teilnehmerliste fürs Schulungsregister — als PDF, ohne Formular und ohne E‑Mail‑Adresse.
- 01
Personalisierte Zertifikate
Ein Nachweis je Person, mit fortlaufender Nummer, Datum, Format und den fünf Kompetenzbereichen.
- 02
Agenda mit Zuordnung
Welcher Block deckt welchen Kompetenzbereich ab — das ist der Teil, den eine Prüfung sehen will.
- 03
Teilnehmerliste fürs Register
Namen, Ergebnis des Wissenschecks, Zertifikatsnummer. Damit wird aus Einzelnachweisen ein Register.
Häufige Fragen
Die Fragen, die im Erstgespräch immer kommen.
Vorab beantwortet spart das Gespräch — und beantwortet dieselben Fragen, die bei einer Suchmaschine gestellt werden.
Reicht diese Schulung als Nachweis im Audit?
Art. 4 nennt weder eine Zertifizierungsstelle noch ein Format. Verlangt wird ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz, bezogen auf den konkreten Einsatzkontext. Belastbar ist deshalb die Dokumentation: wer, wann, welche Inhalte, welche Tools, mit welchem geprüften Ergebnis. Genau das erhalten Sie — als Register, nicht als Teilnahmeurkunde.
Brauchen wir das, wenn wir „nur" ChatGPT nutzen?
Ja. Die Pflicht knüpft an die Nutzung von KI-Systemen, nicht an deren Größe und nicht an eigene Entwicklung. Wer ein Sprachmodell im Tagesgeschäft einsetzt, ist Betreiber im Sinne der Verordnung.
Was passiert bei einem Verstoß?
Ein Verstoß gegen Art. 4 ist derzeit nicht unmittelbar bußgeldbewehrt. Das relevante Risiko ist zivilrechtlich: Entsteht durch KI-Einsatz ein Schaden und fehlt der Kompetenznachweis, steht Ihr Unternehmen in der Beweislage deutlich schlechter da. Wer Ihnen mit Strafzahlungen droht, verkauft Angst.
Und neue Mitarbeitende nach der Schulung?
Die brauchen einen eigenen Eintrag im Register. Praktikabel sind zwei Wege: ein Sammeltermin für mehrere Neueintritte oder eine kurze Nachschulung. Was davon sinnvoll ist, hängt an der Zahl der Eintritte pro Jahr — das klären wir im Erstgespräch.
Wie lange gilt der Nachweis?
Eine gesetzliche Gültigkeitsdauer gibt es nicht. Sinnvoll ist eine jährliche Auffrischung und in jedem Fall eine Ergänzung, sobald Sie neue KI-Tools einführen — der Einsatzkontext ist Teil der Anforderung, und der ändert sich schneller als das Recht.
Ist das eine Rechtsberatung?
Nein. Ich schule technisch und ordne die regulatorischen Anforderungen ein. Für die rechtliche Bewertung Ihres Einzelfalls — etwa die Rollenzuordnung bei eigener KI-Entwicklung — arbeiten Sie mit Ihrer Kanzlei; die Schulungsdokumentation ist dafür eine gute Grundlage.
Können wir das nicht mit einem E-Learning erledigen?
Können Sie. 45-Minuten-Klickkurse erfüllen die Pflicht auf dem Papier, vermitteln technischen Teams erkennbar nichts und leisten den Bezug auf Ihre konkrete Tool-Landschaft gar nicht. Wenn Ihr Ziel reines Abhaken ist, sind Sie mit einem Kurs günstiger dran. Sagen Sie das ruhig im Erstgespräch.
Ihr Trainer
Sven Hermann
Softwareentwickler seit 2000, selbständig seit 2003, IT‑Dozent seit 2016 — aus Berlin. Ich habe beide Seiten dieses Themas im Alltag: Ich entwickle selbst mit KI‑Werkzeugen und unterrichte seit zehn Jahren Teams vom Einstieg bis zum Fortgeschrittenen‑Level, auf Deutsch und Englisch. Die Ausbildereignungsprüfung nach AEVO habe ich 2017 abgelegt.
Deshalb ist diese Schulung keine Juristen‑Vorlesung und kein Marketing‑Webinar: Sie ist von jemandem, der erklären kann, warum ein Sprachmodell halluziniert — und was das für Ihre Prozesse rechtlich und praktisch bedeutet.
- Entwickler seit
- 2000
- Lehre seit
- 2016
- Standort
- Berlin
- Sprachen
- DE / EN
- Ausbildereignung
- AEVO 2017
Mehr über mich und meine Entwicklungs‑ und Beratungsarbeit → svenhermann.it
Vor dem Erstgespräch
Wofür diese Schulung gedacht ist — und wofür nicht.
Passt gut
- 5–15 Personen, die KI-Tools tatsächlich im Arbeitsalltag nutzen
- Softwarehäuser, Agenturen, Kanzleien, Mittelstand mit eigener IT
- Teams, bei denen ein Klickkurs nachweislich nichts bewirkt hat
- Unternehmen, die den Nachweis als Register führen wollen, nicht als Urkunde
Passt nicht
- Reines Abhaken zum kleinsten Preis — dafür gibt es günstigere E-Learnings
- Rechtsberatung zum Einzelfall oder Gutachten zur Rollenzuordnung
- Mehrere hundert Mitarbeitende in einem einzigen Termin
Kontakt
15 Minuten, dann wissen Sie, was zu tun ist.
Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, welche KI‑Tools bei Ihnen laufen, wer geschult werden muss und welches Format passt. Unverbindlich, ohne Folgetermin‑Druck.
Die Terminbuchung läuft über eigene Server-Infrastruktur — ohne Drittanbieter-Tools.