Art. 4 AI Act · Live-Schulung für Teams
KI-Kompetenz,
die im Alltag ankommt.
Ich schule Ihr Team live an den KI-Tools, die bei Ihnen tatsächlich laufen: wie sie funktionieren, wo sie Fehler machen und wie man sie datenschutzkonform einsetzt. Dazu bekommen Sie eine Dokumentation, mit der Sie Ihre Maßnahmen nach Art. 4 AI Act belegen können.
Für Teams von 5–15 Personen · Deutsch oder Englisch · remote oder inhouse
Art. 4 AI Act gilt. Wer KI-Systeme beruflich nutzt, auch „nur" ChatGPT oder Copilot, ist Betreiber im Sinne der Verordnung.
Der KI-Omnibus tritt in Kraft. Art. 4 verlangt seitdem Maßnahmen, die die Entwicklung der KI-Kompetenz unterstützen. Ein bestimmtes Niveau muss niemand garantieren, Format und Zertifikat schreibt das Gesetz nicht vor.
Die Transparenzpflichten nach Art. 50 gelten, etwa für Chatbots im Kundenkontakt. Die meisten Hochrisiko-Pflichten wurden auf Dezember 2027 bzw. August 2028 verschoben.
Empfohlene Auffrischung — und erneut bei jedem Wechsel der eingesetzten KI-Tools. Der Nachweis ist kein Einmal-Projekt, sondern ein Register.
Worum es geht
Keine Panik-Compliance. Echte Kompetenz.
Seit dem KI-Omnibus ist Art. 4 eine Bemühenspflicht: Unternehmen ergreifen Maßnahmen, müssen aber kein bestimmtes Kompetenzniveau garantieren. Wer Ihnen mit Strafzahlungen droht, verkauft Angst. Der eigentliche Grund für eine Schulung ist ein anderer: Ein Team, das versteht, warum ein Sprachmodell halluziniert und welche Daten nicht hineingehören, macht weniger teure Fehler und holt mehr aus den Tools heraus. Und falls doch etwas schiefgeht, können Sie belegen, was Sie getan haben.
45-Minuten-Klickkurse decken Art. 4 formal ab — bei technischen Teams vermitteln sie erkennbar nichts. Ich schule live, auf Augenhöhe mit Entwicklerinnen und Fachabteilungen, anhand der Tools, die bei Ihnen wirklich laufen. Genau dieser Bezug zum Einsatzkontext macht den Unterschied.
Selbstcheck
Wo steht Ihr Team beim Thema KI?
Fünf Fragen, keine E-Mail-Adresse, kein Newsletter. Die Auswertung läuft in Ihrem Browser — es wird nichts übertragen und nichts gespeichert.
Ergebnis
Erstgespräch buchenFormate & Preise
Zwei Formate. Ein Ziel: ein Team, das KI sicher nutzt.
| Kompakt halbtags · remote | Intensiv empfohlen für Dev-Teams ganztags · inhouse | |
|---|---|---|
| Dauer | 4 Stunden Live-Webinar mit Übungen | 8 Unterrichtseinheiten, ganztags |
| Ort | Remote | Bei Ihnen im Haus |
| Gruppengröße | bis 15 Personen | bis 12 Personen |
| Preis | 1.200 € zzgl. USt. | 2.500 € zzgl. USt. |
| Reisekosten | — | Berlin und 50 km ohne Aufschlag, sonst 250 € zzgl. USt. |
| Kompetenzbereiche | Alle fünf | Alle fünf, plus Vertiefung |
| Dev-Vertiefung | — | Code-Assistenten, Prompt Injection, Lizenzfragen bei generiertem Code |
| KI-Kurzrichtlinie | — | Gemeinsamer Entwurf im Workshop |
| Nachweis | Wissenscheck, Zertifikate, Teilnehmerliste fürs Schulungsregister | Wissenscheck, Zertifikate, komplette Schulungsdokumentation |
| Termin anfragen | Termin anfragen |
Mehrere Gruppen oder ein unternehmensweites Schulungskonzept? Sprechen wir drüber.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zum Schulungsregister.
- 01
Vorab-Fragebogen
Eine Woche vor dem Termin erfassen wir Ihre Tool-Landschaft — offiziell genutzte und „inoffizielle" KI-Werkzeuge. Art. 4 stellt ausdrücklich auf den Kontext ab, in dem KI bei Ihnen eingesetzt wird.
- 02
Schulung
Live und interaktiv, remote oder bei Ihnen im Haus. Beispiele und Übungen kommen aus Ihrem Arbeitsalltag, nicht aus der Konserve.
- 03
Wissenscheck
Ein kurzer dokumentierter Test am Ende. Er macht aus einer Anwesenheitsbestätigung einen belastbaren Kompetenznachweis.
- 04
Dokumentation
Sie erhalten personalisierte Zertifikate, die Agenda mit Kompetenzbereichs-Zuordnung, eine Teilnehmerliste fürs Schulungsregister und den Entwurf einer KI-Kurzrichtlinie.
Was Sie hinterher in der Hand haben
Sehen Sie die Unterlagen vorher an.
Musterzertifikat, Beispiel-Agenda mit Zuordnung zu den fünf Kompetenzbereichen und das Muster der Teilnehmerliste fürs Schulungsregister — als PDF, ohne Formular und ohne E-Mail-Adresse.
- 01
Personalisierte Zertifikate
Ein Nachweis je Person, mit fortlaufender Nummer, Datum, Format und den fünf Kompetenzbereichen.
- 02
Agenda mit Zuordnung
Welcher Block deckt welchen Kompetenzbereich ab — so ist auch später nachvollziehbar, was geschult wurde.
- 03
Teilnehmerliste fürs Register
Namen, Ergebnis des Wissenschecks, Zertifikatsnummer. Damit wird aus Einzelnachweisen ein Register.
Häufige Fragen
Die Fragen, die im Erstgespräch immer kommen.
Vorab beantwortet spart das Gespräch — und beantwortet dieselben Fragen, die bei einer Suchmaschine gestellt werden.
Reicht diese Schulung als Nachweis?
Art. 4 schreibt weder ein Format noch ein Zertifikat vor. Verlangt sind Maßnahmen, die zur Vorbildung Ihrer Leute und zum Einsatzzweck passen. Sinnvoll ist eine kurze Dokumentation: wer, wann, welche Inhalte, welche Tools. Die bekommen Sie, auf Wunsch mit Wissenscheck, wenn Sie den geprüften Stand festhalten wollen.
Hat der KI-Omnibus die Schulungspflicht abgeschafft?
Nein, abgeschwächt. Seit dem 27.07.2026 müssen Anbieter und Betreiber Maßnahmen ergreifen, um die Entwicklung der KI-Kompetenz zu unterstützen; ein bestimmtes Niveau muss niemand garantieren. Die Pflicht zu handeln bleibt, ein bestimmtes Ergebnis schuldet niemand mehr. Deshalb biete ich keine Pflichterfüllung an, sondern eine Schulung, die im Alltag wirkt.
Brauchen wir das, wenn wir „nur" ChatGPT nutzen?
Art. 4 gilt auch für Sie: Wer ein Sprachmodell im Tagesgeschäft einsetzt, ist Betreiber. Welche Maßnahme angemessen ist, hängt vom Einsatz ab. Eine Live-Schulung ist eine Möglichkeit, nicht die einzige. Für Teams, die KI täglich nutzen, ist sie meist die wirksamste.
Was passiert bei einem Verstoß?
Zentrale Aufsicht in Deutschland ist die Bundesnetzagentur; für einzelne Branchen sind andere Behörden zuständig. Die KI-Verordnung selbst ordnet Art. 4 keiner ihrer Bußgeldstufen zu. Relevanter ist die Praxis: Passiert mit einem KI-System ein Fehler, stellt sich die Frage, ob Ihre Leute wussten, was sie tun. Wer Ihnen mit Strafzahlungen droht, verkauft Angst.
Und neue Mitarbeitende nach der Schulung?
Sinnvoll ist ein eigener Eintrag im Register. Praktikabel sind zwei Wege: ein Sammeltermin für mehrere Neueintritte oder eine kurze Nachschulung. Was davon sinnvoll ist, hängt an der Zahl der Eintritte pro Jahr — das klären wir im Erstgespräch.
Wie lange gilt der Nachweis?
Eine gesetzliche Gültigkeitsdauer gibt es nicht. Sinnvoll ist eine jährliche Auffrischung und in jedem Fall eine Ergänzung, sobald Sie neue KI-Tools einführen — der Einsatzkontext ist Teil der Anforderung, und der ändert sich schneller als das Recht.
Ist das eine Rechtsberatung?
Nein. Ich schule technisch und ordne die regulatorischen Anforderungen ein. Für die rechtliche Bewertung Ihres Einzelfalls — etwa die Rollenzuordnung bei eigener KI-Entwicklung — arbeiten Sie mit Ihrer Kanzlei; die Schulungsdokumentation ist dafür eine gute Grundlage.
Können wir das nicht mit einem E-Learning erledigen?
Können Sie. 45-Minuten-Klickkurse decken Art. 4 formal ab, vermitteln technischen Teams erkennbar nichts und leisten den Bezug auf Ihre konkrete Tool-Landschaft gar nicht. Wenn Ihr Ziel reines Abhaken ist, sind Sie mit einem Kurs günstiger dran. Sagen Sie das ruhig im Erstgespräch.
Ihr Trainer
Sven Hermann
Softwareentwickler seit 2000, selbständig seit 2003, IT-Dozent seit 2016 — aus Berlin. Ich habe beide Seiten dieses Themas im Alltag: Ich entwickle selbst mit KI-Werkzeugen und unterrichte seit zehn Jahren Teams vom Einstieg bis zum Fortgeschrittenen-Level, auf Deutsch und Englisch. Die Ausbildereignungsprüfung nach AEVO habe ich 2017 abgelegt.
Deshalb ist diese Schulung keine Juristen-Vorlesung und kein Marketing-Webinar: Sie ist von jemandem, der erklären kann, warum ein Sprachmodell halluziniert — und was das für Ihre Prozesse rechtlich und praktisch bedeutet.
- Entwickler seit
- 2000
- Lehre seit
- 2016
- Standort
- Berlin
- Sprachen
- DE / EN
- Ausbildereignung
- AEVO 2017
Mehr über mich und meine Entwicklungs- und Beratungsarbeit → svenhermann.it
Vor dem Erstgespräch
Wofür diese Schulung gedacht ist — und wofür nicht.
Passt gut
- 5–15 Personen, die KI-Tools tatsächlich im Arbeitsalltag nutzen
- Softwarehäuser, Agenturen, Kanzleien, Mittelstand mit eigener IT
- Teams, bei denen ein Klickkurs nachweislich nichts bewirkt hat
- Unternehmen, die festhalten wollen, wer wann wozu geschult wurde
Passt nicht
- Reines Abhaken zum kleinsten Preis — dafür gibt es günstigere E-Learnings
- Rechtsberatung zum Einzelfall oder Gutachten zur Rollenzuordnung
- Mehrere hundert Mitarbeitende in einem einzigen Termin
Kontakt
15 Minuten, dann wissen Sie, was zu tun ist.
Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, welche KI-Tools bei Ihnen laufen, wer geschult werden sollte und welches Format passt. Unverbindlich, ohne Folgetermin-Druck.
Die Terminbuchung läuft über eigene Server-Infrastruktur — ohne Drittanbieter-Tools.